Das richtige Netzteil für LED-Streifen
Das Netzteil sieht man nie, aber man merkt sofort, wenn es nicht passt: Flackern, Brummen, ein Ausfall nach zwei Jahren. So wählst du es richtig.
Konstantspannung oder Konstantstrom?
LED-Streifen laufen mit Konstantspannung, meist 24 Volt. Auf dem Netzteil steht dann zum Beispiel 24 V DC. Konstantstrom-Treiber mit Angaben wie 350 mA oder 700 mA sind für einzelne LED-Module und manche Einbauspots gedacht. Die beiden darf man nicht verwechseln, ein Streifen am falschen Treiber geht kaputt.
Wie viel Watt?
Auf jedem Streifen steht die Leistung pro Meter. Die rechnest du mal der Länge und gibst rund 20 Prozent Reserve dazu. Dann nimmst du die nächste übliche Netzteilgröße darüber.
Eine Küchenzeile mit 3,2 m Streifen und 9,6 Watt pro Meter braucht rund 31 Watt. Mit Reserve sind es 37 Watt, passend ist also ein Netzteil mit 40 oder 60 Watt.
Wohin mit dem Netzteil?
- Im Möbel: Flache Möbelnetzteile verschwinden hinter der Blende oder auf dem Oberschrank. Sie brauchen etwas Luft rundherum.
- In der Zwischendecke: Geht gut, wenn eine Revisionsöffnung bleibt. Ein Netzteil muss man irgendwann tauschen können.
- Im Verteiler: Hutschienen-Netzteile versorgen mehrere Lichtkreise zentral. Bei langen Leitungen auf 24 Volt muss der Querschnitt passen.
Darauf achte ich außerdem
- Qualität: Ein billiges Netzteil ist der häufigste Grund für Flackern und frühe Ausfälle. Ich verbaue nur Markengeräte mit ordentlicher Garantie.
- Ruhe: Manche Netzteile summen leise, vor allem beim Dimmen. Im Schlafzimmer hört man das.
- Passend zur Steuerung: Entweder ein dimmbares Netzteil oder ein normales Netzteil mit eigenem Dimm-Modul danach.
Netzteil, Streifen und Steuerung aus einer Hand?
Bei meinen Lichtlösungen rechne ich das für dich aus und liefere alles fertig verlötet und aufeinander abgestimmt.